Wolfgang Diehl

Entnommen: Grüne Kalbach-Rieberg

Link

Eckpunkte meines Lebenslaufs

Geboren 1949, Schulbildung in Kalbach und Bad Homburg, erste berufliche Ausbildung beim Baukonzern Philipp Holzmann, erstes Studium mit Abschluss als Dipl.-Ing. für Architektur, Zivildienst in einer Einrichtung für Jugendliche, anschließend zweijährige Tätigkeit als Stadtplaner, nachfolgend Aufbaustudium mit Abschluss als Dipl.-Ing. für Stadt- und Verkehrsplanung, 7 Berufsjahre bei der Stadt Oberursel zunächst im Stadtplanungsamt und danach in der Altstadtsanierung, ab 1982 Beschäftigung für 12 Jahre im Stadtplanungsamt der Stadt Bad Homburg, ab 1994 erster städtischer Denkmalpfleger der Stadt Bad Homburg, seit 2011 im Vorruhestand, weiterhin aber beratend und auch mit Forschungen im Bereich der Bau- und Gartendenkmalpflege tätig.

1970 Umzug vom noch selbstständigen Dorf Kalbach nach Frankfurt-Bockenheim,
1977 wieder Wohnortwechsel in den inzwischen zu Frankfurt gehörenden Stadtteil Kalbach, verheiratet seit vielen Jahren, 2 erwachsene Töchter, bisher 3 Enkelkinder.

 

Politisches Engagement

Gesellschaftliches und politisches Engagement mit Eintritt in den Beruf, zunächst in verschiedenen Bürgerinitiativen und linken Studentenorganisationen. Mitarbeit in einer Gruppe Demokratischer Pfadfinder, dort Organisation von Kinder- und Jugendfreizeiten.
Zahlreiche Urlaubsreisen ab den 80iger Jahren nach Skandinavien und Mittelitalien (Toscana), vorrangig in Landschaften mit weitgehend erhaltener Natur. Infolge verstärktes Interesse an Umwelt und Naturschutz, 1980 Erwerb einer größeren Streuobstwiese am Rand des Taunuswaldes, ab 1985 Aufbau einer Hobbyimkerei und Mitgliedschaft im Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) als Fördermitglied und Eintritt in die Partei DIE GRÜNEN.

Politische Versäumnisse in den Bereichen Naturschutz und Umweltvorsorge waren Anlass für mein Engagement bei den GRÜNEN. Trotz zahlreicher Verbesserungen in den letzten 35 Jahren besteht weiterhin ein großer Nachholbedarf, zumal bei den Zielen zum Klimaschutz noch ein erhebliches Umsetzungsdefizit zu verzeichnen ist.
Bewusst habe ich mein politisches Engagement auf meinen Heimatstadtteil Kalbach-Riedberg konzentriert, denn für zukunftsfähige Umweltpolitik gibt es auf Stadtteilebene zahlreiche Handlungsansätze. Um dem Klimawandel mit Ideen und Innovationen zu begegnen und die erforderlichen technischen und sozialen Anforderungen zu meistern, braucht es gut ausgebildete Menschen. Das beginnt mit guten und ausreichenden Betreuungseinrichtungen für Kinder, setzt sich in einem breiten und vielfältigen Schul- und Bildungsangebot fort und erfordert gleiche Berufschancen für Frauen und Männer.
Die Reduzierung der Luftverschmutzung, der Lärmbelastung und der Überhitzung der sommerlichen Stadt erfordert die Verteidigung der grünen Freiräume, die Förderung des Fahrradverkehrs und Verbesserungen des öffentlichen Nahverkehrs ebenso wie Erweiterungen des Carsharings und der Elektromobilität.

 

Aktiv im Ortsbeirat

Bei der Kommunalwahl 1985 bewarben sich DIE GRÜNEN erstmals um einen Platz im Ortsbeirat Kalbach, in dem damals nur die CDU und die SPD vertreten waren. Mit 6,2% der Wählerstimmen rückte ich von Platz 1 der GRÜNEN-Liste in den Ortsbeirat. Zunächst alleine, aber nach folgenden Kommunalwahlen mit weiteren Fraktionsmitgliedern. Seit 1997 sind DIE GRÜNEN zweitstärkste Fraktion im Ortsbeirat 12 Kalbach-Riedberg. Mit 19,1% der Wählerstimmen besteht die Fraktion derzeit aus vier Personen. In dieser zeit übte ich auch stets das Amt des Fraktionssprechers aus und 1997 wurde ich erstmals zum stellvertretenden Ortsvorsteher gewählt. Ehrenamtlich bin ich seit 2001 auch stellvertretender Ortsgerichtsvorsteher.

Zu Ende Juni 2018 habe ich mein Mandat im Ortsbeirat 12 niedergelegt, um künftig mehr Zeit für die Familie, meine Hobbys und Reisen zu haben.

 

Hobbies und Freizeit

Gelegentlich bleibt mir noch Zeit verschiedenen Interessensgebieten zu frönen. Gerne beschäftige ich mich mit handwerklichen Arbeiten in Haus und Garten. Als Vielleser benötige ich zahlreiche Literatur, vorrangig aus den Gebieten Geschichte, Zeitgeschehen, Kunst und Naturwissenschaften. Krimis liegen meistens in Reichweite. Zur Regionalgeschichte habe ich Texte erstellt und für den Bürgerverein Kalbach-Riedberg im alten Kalbacher Rathaus eine Ausstellung zur Stadtteilgeschichte eingerichtet. Auch leite ich Stadtteilführungen in Kalbach und am Riedberg, sowie in Bad Homburg. Kaum bleibt mir noch Zeit meinen Musikvorlieben für Rock- und Bluesmusik nachzugehen. Lieblingsinterpret Bob Dylan. Die eigenen Gitarren setzen leider Staub an. Ebenso ergeht es den früher von mir intensiv genutzten Fotoapparaten.


Artikel in der Taunuszeitung vom 6.10.2018

 

Wolfgang Diel findet in Oberstedten einen Grabstein, ein Sandsteinblock hinter dem eine besondere Geschichte steckt. Lesen Sie weiter unter dem Link: Zum Artikel.